Ein Kleid aus einem Bettlaken nähen | Upcycling

Hey ihr Lieben!

Mal wieder ist es passiert, ein Projekt, welches ich Anfangs total Klasse fand, blieb wieder ganz lange liegen. Diesmal war es ein ganzes Jahr. Vor circa einem Monat habe ich dieses Kleid in einem Karton voller Stoffe wieder gefunden und sofort den fehlenden Nahtverdeckten Reißverschluss eingenäht. Ich hatte mir ja vorgenommen, alle angefangenen Projekte fertig zu stellen, denn so bin ich beschäftigt und kann kein Geld für andere Stoffe ausgeben.

Es wird also erst einmal altes verschafft, bevor neues gekauft wird. Quasi Resteverwertung.

Probehalber habe ich das Kleid angezogen und auf den Schrank im Badezimmer gelegt, obwohl es passte. Dort lag es jetzt wieder einen Monat rum… Schande über mich, dabei musste es nur noch gesäumt werden. Warum ich es nicht gleich gemacht habe? Keine Ahnung. Irgendwie kam mal wieder so viel anderes dazwischen.

Vorgestern habe ich mir endlich ein Herz gefasst, es gesäumt und somit war es endlich vollendet. Jetzt gefällt es mir auch Wahnsinnig gut muss ich sagen!

Stoff

Den Unterstoff von diesem Kleid musste ich nicht kaufen. Das ist nämlich ein Upcycling Projekt. Als meine Oma vor zwei Jahren Gardinen und Tischdecken ausgemistet hat, habe ich ein bisschen was abbekommen. Dieser Rosa Stoff ist ein altes Bettlaken von meiner Oma. Dementsprechend hat es auch gerochen und musste erst einmal in die Wäsche. 😀

Den Spitzenstoff habe ich mal in einem Stoffladen in Fulda gekauft. Dehnbar ist er allerdings nicht, was für dieses Schnittmuster auch nicht nötig ist. Da ich die Kombi aus Dunkelblau und Rosa total schön finde, habe ich für diesen Schnitt auch mal diese Farbkombination gewählt.

Der Schnitt

Kennt ihr noch mein Pettycoat Kleid? Das erste Kleid, welches ich mir jemals genäht habe? Das war das rote, mit den weißen Punkten, was ihr auf Facebook finden könnt.

Dieses hier ist das gleiche Schnittmuster, mit den gleichen Besonderheiten, aus dem Simply Kreativ Heft von 2017 glaube ich. Es hat einen Nahtverdeckten Reißverschluss, 6 Ableger, Kellerfalten und Belege. Die Belege habe ich allerdings diesmal weg gelassen, da der Stoff nicht mehr gereicht hat und ich keinen ähnlichen zur Auswahl hatte. Außerdem sollte das Kleid ja endlich mal fertig werden.

Ich habe hier also einfach den Ausschnitt und die Ärmellöcher umgebügelt und gesäumt.

Da ich nicht wollte, dass das schöne Spitzenmuster direkt mit dem Oberteil oder dem Taillienstreifen aufhört, habe ich es individuell zugeschnitten und mit verschiedenen Längen auf das Rockteil appliziert und dann die Kellerfalten gelegt. Anschließend habe ich ganz normal weiter genäht.

Die Jacke

Vielleicht hat ja jemand schon erkennt, welches Schnittmuster ich für den Blazer benutzt habe?

Das ist das Sakko von Evlis Needle. Ein Schnittmuster, welches mir eigentlich gar nicht steht, aber wunderbar zu dem Kleid passt. Ich habe diese Jacke schon letztes Jahr genäht, hatte sie aber noch nie an.

Ursprünglich hatte ich vor, mir solche Blazer in verschiedenen Farben zu nähen, um sie als Basics nutzen zu können. Allerdings war das, bevor mir aufgefallen ist, dass sie mir leider nicht stehen. Also ist es bei diesem einen Blazer geblieben.

Genäht habe ich die Jacke, die meiner Meinung nach wunderschön geschnitten ist, aus einem dünnen Sweatstoff.

Lustigerweise hatte ich eigentlich vor gehabt, eine Lederjacke zu dem Shooting anzuziehen, da ich den blauen Blazer gar nicht mehr auf dem Schirm hatte, ihn aber beim Schrank durchstöbern zufällig gefunden hatte.

So ihr Lieben, was haltet ihr von meinem Upcycling Projekt ein schickes Kleid aus einem alten Bettlaken zu nähen? Ich bin froh das es fertig ist und warte jetzt eigentlich nur noch auf eine passende Feier, wo ich es anziehen kann! 😀

Ganz Liebe Grüße, eure Rebecca 🙂

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2 Kommentare bei „Ein Kleid aus einem Bettlaken nähen | Upcycling“

  1. Wow das ist echt ein tolles Upcycling Projekt gewesen mit tollem Ergebnis und der Blazer passt hervorragend.
    LG Sabrina

    1. Danke Sabrina! 🙂

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