Meine Schnittmusteraufbewahrung | Do it Yourself

Bilder ausgeschnitten

Hi ihr Lieben,

da ich ständig in sämtlichen Nähgruppen davon lese, wie durcheinander die Schnittmuster von manchen Leuten sind und nach einer tollen Aufbewahrungsidee gesucht wird, dachte ich, ich zeige euch heute mal, wie ich meine Schnittmuster aufbewahre und wie ihr euch so etwas selbst bauen könnt.

Als ich Anfing zu nähen, achtete ich von Anfang an darauf, dass alle Schnittmuster ordentlich geordnet sind und nichts durcheinander kommt. Dabei bin ich wirklich streng und ordentlich, denn ich kann mir nichts schlimmeres vorstellen, als an sämtlichen Plätzen ein Schnittmuster zusammen zu suchen. Hier liegt der Beleg, dort der Ärmel und ganz unten das Oberteil.

Es soll alles zusammen sein, damit man nur das Schnittmuster raus holen muss und sofort mit dem Zuschnitt beginnen kann oder einfach einzelne Teile sofort findet.



Hierzu habe ich mir ein tolles System gebaut, welches dass ganz einfach und ordentlich regelt.

 

Was du brauchst:

  • Pappkartons, die mindestens die Höhe einer A4 Seite haben und ca 10 – 20 cm breit sind.
  • Bilder aus Zeitschriften oder Pinterest
  • Schere
  • Kleber
  • Washi Tape

leere WeinkistenWashitape

 

Wie funktioniert es?

Als erstes beginnst du damit, die Kartons in die gewünschte Form zu schneiden. Bei meinen Kartons mache ich es so, dass eine schmale Seite eingeschnitten wird und nur noch ca. 10cm hoch ist und zur anderen schmalen Seite schräg ausläuft.

 

Weinkartons

 

Jetzt schneide ich meine Bilder aus und probiere schon einmal, wie ich sie auf meinem neuen Ordner platziere. Wenn ich geeignete Positionen gefunden habe, klebe ich die Bilder auf den Ordner. Meistens klebe ich aber einfach darauf los 😀

 

Bilder ausgeschnittenAufkleben

 

Dann klebe ich die offenen Kanten mit Washitape ab, damit die Kanten schön versäubert sind und später nichts abreißt. Nun beschrifte ich den Ordner noch mit dem Namen der Schnittmuster, die dort herein gehören. Ich habe meine zum Beispiel mit: Kleider, Pullover, Taschen, Blusen usw. versehen.

 

offene KantenKanten umklebt

Schnittmusteraufbewahrung

KleiderBlusen

fertige Kante

 

Wie trenne ich jetzt die einzelnen Schnittmuster?

Bei mir klappt die Variante super, dass ich die Schnittteile zusammen falte ( Natürlich alle beschriftet ) und in eine Klarsichthülle stecke. Diese wird dann z.B. mit „Amy, Pattydoo Größe 36“ beschriftet. In eine zweite Klarsichthülle packe ich dann das Original Schnittmuster, bei dem noch alle Größen enthalten sind. Hier kann ich dann immer neue Größen abpausen. In diese zweite Klarsichthülle kommt außerdem noch die Anleitung. So habe ich alles sofort parat, wenn ich es brauche. Ich habe mir hier Schnittmuster Karten herunter geladen, in die du eintragen kannst, wie viel Stoff du brauchst, welchen Stoff du brauchst, usw. Diese Hefte ich auch noch mit dazu. Außerdem achte ich darauf, dass ich die Schnittmuster immer sofort zurück packe, wenn ich sie benutzt habe denn ich glaube, wenn man in eine Schnittmuster Sammlung einmal auch nur das kleinste Chaos kommt, gibt es nur schwer ein zurück 😀 . Das möchte ich gerne vermeiden und ich hoffe, dass ich euch ein bisschen Inspiration geben konnte, wie ihr vielleicht eure Schnittmuster aufbewahren möchtet 🙂

 

Schnittmusterkarten

Schnittmusterkarte

Schnittmusteraufbewahrung

 

Liebe Grüße,

Rebecca

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